Unter dem Aspekt der TCM versteht man die Rücken- und Nackenschmerzen als “Abnutzung“ und „Bi-Syndrom“. Sie zählen zu den häufig vorkommenden und wiederkehrenden Krankheiten. Die
Abnutzung schwächt die Nierenenergie und die geschwächte Nierenenergie begünstigt die Eindringung von äusseren Angriffen. Der Wind, die Kälte, die Nässe, die Stase und der Schleim sind die äusseren Angriffe. Darunter sind der Wind und die Kälte die zwei übelsten Feinde. Sie sammeln sich an dem Nieren-Meridian und konkurrieren mit der Hauptenergie. Wenn die Hauptenergie diese Angriffe nicht bekämpfen kann, dann entsteht Stase auf dem betroffenen Meridian. Als Folge entsteht die Stagnation im Energie- und Blutfluss, so dass die Energie und das Blut sich nicht mehr frei im Körper bewegen können. In diesem Zustand wird die Abwehrkraft geschwächt und man verliert die Energie zwischen Muskel und Haut. So erkrankt man sich an Wind und Kälte, und wird dadurch auch gelähmt. Die Darstellung dieses Krankheitsbildes ähnelt sehr Gelenkbeschwerden in der modernen westlichen Medizin. Die Entzündung und deren Fortschritt können die Empfindungsnerven nicht nur mit Reizung belasten sondern auch mechanisch, so dass man unter dem Schmerzgefühlt leidet. Das bedeutet genau wie bei der TCM-Theorie „Stase verursacht Schmerzen“.
Die Behandlungsmethoden der TCM bei Rücken- und Nackenschmerzen sind: Akupunktur, Schröpfen, Massage und Moxibustion.